Kontraindikation

Hypnose sollte NICHT oder nur mit besonderen Kenntissen bzw. nach Absprache mit dem behandelnden Facharzt und einer entsprechenden medizinischen Qualifikation angewandt werden bei:

  • Psychosen (z.B. Schizophrenie, Bipolare Störung, Endogene Depressionen...)
  • Persönlichkeitsstörungen
  • Epilepsie und ähnlichen Anfallserkrankungen
  • Herzerkrankungen
  • Erkrankungen des zentralen Nervensystems
  • Thrombose
  • Depressionen (bestimmte Arten)
  • ADS (bestimmte Formen)
  • kürzlich vorgefallenem Herzinfarkt oder Schlaganfall
  • geistig behinderten Menschen
  • Suchterkrankungen
    • Drogenabhängigkeit,
    • Medikamentenabhängigkeit,
    • Alkohlabhängigkeit
  • Einnahme von Psychopharmaka
  • Schwangerschaft (hier sollten nur bestimmte Hypnosetechniken von speziell dafür ausgebildeten  Therapeuten angewandt werden)

außerdem sollte die Hypnose aus ethischen bzw. rechtlichen Gründen nicht angewendet werden:

  • bei Kindern und Jugendlichen ohne die Ausdrückliche Genehmigung des gesetzlichen Vertreters
  • bei Menschen mit Glaubenskonflikten (einige Religionen sehen die Hypnose auch heute noch trotz aller medizinischer Erkenntnisse und Erklärungen als Zauberei an)
  • bei Menschen, die Angst davor haben, hypnotisiert zu werden
  • bei Menschen, die nicht hypnotisiert werden möchten
  • bei Menschen, die nicht wissen, dass man sie hypnotisieren möchte

Meine Anwendungen ersetzen nicht den Besuch bei einem Arzt oder Heilpraktiker, können aber durch die Aktivierung der Selbstheilungskräfte behandlungsunterstützend wirken. Es werden keine Diagnosen erstellt!

Urteil vom Bundesverfassungsgericht 02.03.2004

Wer die Selbstheilungskräfte des Patienten durch geistiges Heilen aktiviert und dabei keine Diagnose stellt, benötigt keine Heilpraktiker Erlaubnis.

Geistiges Heilen dient zur Aktivierung der Selbstheilungskräfte  und ersetzt nicht die Diagnose, oder Behandlung beim Arzt oder Heilpraktiker. Eine Heilung kann weder versprochen noch garantiert werden.

 


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